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Abschied vom Eponym – DGKN-Preise tragen nun sachliche Namen

Abschied vom Eponym – DGKN-Preise tragen nun sachliche Namen

Mit der letzten Vorstandssitzung der DGKN wurde das Votum der Mitglieder zur Vergabe neuer Namen für die DGKN-Preise umgesetzt. Dem Beschluss ging eine mehrjährige intensive und kontrovers geführte Auseinandersetzung mit der Rolle der Neurophysiologie im Nationalsozialismus voraus.

Entlang der fachlichen Aufarbeitung des Werkes von Protagonisten der Neurophysiologie im Nationalsozialismus, speziell der für die Preise namensgebenden Neurophysiologen Jung, Berger und Kornmüller, hatte sich eine deutliche Mehrheit der DGKN-Mitglieder dafür ausgesprochen, die Preise der DGKN ohne Eponyme, dafür unter rein sachlichen Bezeichnungen fortzuführen. Zur Vereinheitlichung standen alle DGKN-Preise auf dem Prüfstand.

Der Vorstand folgte der Empfehlung des Mitgliedervotums und hat folgende Namensänderungen beschlossen:

  • DGKN-Verdienstmedaille für das Lebenswerk im Bereich Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung – vormals Hans-Berger-Preis,
  • Großer Forschungspreis der DGKN – vormals Richard-Jung-Preis,
  • DGKN-Nachwuchsförderpreis für Klinische Neurophysiologie – vormals Alois-Kornmüller-Preis,
  • DGKN-Nachwuchsförderpreis für Funktionelle Bildgebung – vormals Niels-A.-Lassen-Preis,
  • DGKN-Nachwuchsförderpreis für Neurosonologie – vormals Nachwuchspreis Neurosonologie.

Die Diskussion zur Umbenennung der DGKN-Fortbildungsakademie, dem Richard-Jung-Kolleg, soll zu einem späteren Zeitpunkt geführt werden.

Überblick: Alle Preise und Stipendien der DGKN