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Kontakt-Hitze-evozierte Potenziale (CHEPs)

Kontakthitze evozierte Potenziale (engl. Contact Heat Evoked Potentials=CHEPS) stellen eine relativ neue Möglichkeit in der Diagnostik von Verletzungen des Rückenmarks oder Hirnschädigungen (nach Schlaganfall) dar. Es handelt sich um eine nichtinvasive Methode. Die Stimulation erfolgt mittels einer auf die Haut aufgelegte und sich rasch erhitzende Thermode (etwa bis 52 °C). Hitzereize aktivieren die Schmerzfasern. Unabhängig von der Ursache der Erkrankung wird so eine Schädigung im Bereich des schmerzleitenden (nozizeptiven) Systems nachgewiesen. Es kann z. B. die "Small-fiber-Neuropathie" untersucht werden.